Demenz entwickelt sich meist schleichend. Umso wichtiger ist es, typische Frühzeichen zu erkennen und rechtzeitig zu handeln.
In Deutschland leben mehr als 1,8 Millionen Menschen mit einer demenziellen Erkrankung – Tendenz steigend. Besonders für Angehörige ist es entscheidend, erste Symptome richtig zu deuten und passende Schritte einzuleiten. Dieser Beitrag zeigt Ihnen die fünf häufigsten frühen Anzeichen von Demenz und erklärt, worauf Sie achten sollten.
Ein klassisches Frühsymptom von Demenz ist regelmäßige Vergesslichkeit, die den Alltag zunehmend beeinträchtigt. Es handelt sich nicht um gelegentliches Verlegen von Gegenständen, sondern um auffällige Erinnerungslücken.
Typische Situationen sind:
Termine werden vergessen
Gegenstände „verschwinden“ und tauchen an ungewöhnlichen Orten wieder auf
Fragen werden mehrfach hintereinander gestellt
Wenn solche Beobachtungen häufiger auftreten, lohnt es sich, das Gespräch mit der betroffenen Person zu suchen und eine ärztliche Einschätzung einzuholen.
Ein weiteres frühes Anzeichen für eine demenzielle Veränderung ist, wenn alltägliche Aufgaben plötzlich nicht mehr wie gewohnt bewältigt werden können. Routinetätigkeiten wie Kochen, der Zahlungsverkehr oder das Telefonieren bereiten Schwierigkeiten.
Betroffene wirken dabei unsicher oder beginnen eine Tätigkeit und brechen sie kurz darauf wieder ab. Dieses Verhalten kann ein Hinweis darauf sein, dass die Fähigkeit zur Informationsverarbeitung nachlässt – ein typisches Merkmal in der Frühphase einer Demenz.
Veränderungen in der Sprache treten häufig in einem frühen Stadium der Demenz auf. Betroffene suchen häufig nach Wörtern, nutzen falsche Begriffe oder verlieren den Gesprächsfaden. Gespräche werden seltener, abgebrochen oder wirken stockend.
Diese sprachlichen Einschränkungen sind für Angehörige besonders auffällig – und ein wichtiger Hinweis auf beginnende kognitive Veränderungen.
Die zeitliche und räumliche Orientierung ist eine der ersten kognitiven Fähigkeiten, die bei Demenz nachlassen. Betroffene wissen nicht mehr, welcher Tag ist, verwechseln Uhrzeiten oder finden sich in vertrauter Umgebung nicht mehr zurecht.
Mögliche Anzeichen sind:
Unsicherheit auf dem Weg zum Supermarkt oder zur Bushaltestelle
Verwirrung über Datum und Uhrzeit
Unruhe in alltäglichen Situationen
Diese Art der Orientierungslosigkeit sollte ernst genommen und beobachtet werden – insbesondere, wenn sie plötzlich oder gehäuft auftritt.
Auch die emotionale Ebene kann früh betroffen sein. Angehörige berichten häufig über plötzliche Reizbarkeit, Rückzug, Misstrauen oder Ängste – selbst bei Menschen, die früher ausgeglichen und offen waren.
Solche Verhaltensänderungen können eine direkte Folge des krankheitsbedingten Kontrollverlusts sein und sind ein wichtiges Alarmsignal für nahestehende Personen.
Nicht jedes dieser Symptome bedeutet automatisch Demenz. Dennoch sollten sie stets ernst genommen und medizinisch abgeklärt werden. Der Hausarzt oder eine neurologische Fachpraxis sind erste Anlaufstellen.
Je früher die Diagnose gestellt wird, desto besser kann der Verlauf positiv beeinflusst und das Leben mit Demenz aktiv gestaltet werden.
Wir, die GADV, unterstützt seit vielen Jahren Betroffene und Angehörige in allen Phasen der Demenz – individuell, fachlich fundiert und alltagsnah. Unser Fokus liegt auf therapeutisch spezialisierter Begleitung, Selbstbestimmung, Sicherheit und Lebensqualität.
Unser Angebot umfasst:
Begleitung bei der Einordnung erster Symptome
Beratung rund um Pflegegrad, Leistungen und Alltagshilfen
Spezialisierte interdisziplinäre und ganzheitliche Therapien
Ambulant betreute Wohngemeinschaften mit 24-Stunden-Versorgung
Ambulanter Pflegedienst mit Slow-Care-Ansatz
Ambulanter Betreuungsdienst im häuslichen Umfeld
Therapeutische Tagespflegen in Nürnberg – Fürth – Erlangen
Entlastung und Struktur für Angehörige
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